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B 255 bei Herborn-Hörbach

Objektinfo

Baujahr:   2021
Planer:   Wilhelm Jost GmbH & Co. KG, Weilmünster
Produkte:   Flachbordstein FB 20 x 25
Bericht:   Ganze Objektreportage runterladen

Kreuzungen mit hohem Verkehrsaufkommen, die nicht lichtsignalgesteuert sind, stellen für viele Planer oft ein Problem dar: immer wieder kommt es hier zu Stauungen und damit auch zu einer erhöhten Unfallgefahr. Zur Entschärfung dieser Problematik setzen Verantwortliche oft auf den Umbau in Kreisverkehrsplätze (KVP). Eine solche Lösung bietet gegenüber einem herkömmlichen Verkehrsknoten eine größere Verkehrssicherheit. Diese wird vor allem durch die niedrigere Geschwindigkeit der durchfahrenden Fahrzeuge und eher tangentiale Kollisionsgefahren erzielt, wodurch Unfälle glimpflicher ablaufen. Die Anzahl der Konfliktpunkte in einem Kreisverkehr ist damit weitaus geringer als an einer gewöhnlichen Kreuzung. Gleichzeitig kann dabei der Verkehrsfluss gesteigert werden. Problematisch gestalten sich aber oft die Umbaumaßnahmen, denn zur Stauvermeidung sollten vor allem Kreuzungen mit einem besonders hohen Verkehrsaufkommen nicht zu lange behindert werden. Genau für solche Fälle hat der Betonsteinhersteller Hermann Meudt aus Wallmerod das Verfahren der Bordstein-Klebetechnik entwickelt. Anders als bei dem sehr zeitintensive konventionellen Einbau der für den Kreisverkehr erforderlichen Bordsteine, lässt sich diese Bauweise relativ schnell und einfach realisieren, denn die zur Herstellung des Kreisels benötigten Bordsteine werden einfach auf die vorhandene Fahrbahn geklebt. Auch beim Umbau des Abzweiges Hörbach an der B 255 bei Herborn, setzte man auf dieses Bauverfahren.