Geklebter Bypass

Objektinfo

Baujahr:   2017
Planer:   Ingenieurbüro V-KON KG
Produkte:   Flachbordsteine
Bericht:   Ganze Objektreportage herunterladen

Kreisverkehrsplatz der Ortsumgehung Konz-Könen wird mit Klebebordsteinen realisiert

Die Idee, den Verkehr auf stark befahrenen Kreuzungen nicht durch eine lineare, sondern eine kreiselförmige Straßenführung zu regeln, ist mittlerweile schon mehr als 100 Jahre alt. Bereits im Jahre 1904 fuhr man am New Yorker Columbus Circle im Kreis, um an die richtige Ausfahrt zu gelangen. Seither hat der Kreisverkehr in den Straßenordnungen der Welt eine steile Karriere hingelegt. In Frankreich zum Beispiel, finden sich derzeit nicht weniger als 20.000 “rond-points” - das sind mehr als die Hälfte aller Kreisverkehre der Welt. Auch auf deutschen Straßen ist die Kreiselfahrt an der Kreuzung seit längerer Zeit ein gewohnter Anblick. Hauptgrund für die Beliebtheit des Kreisverkehrs ist die höhere Durchlassgeschwindigkeit im Vergleich zur vorfahrts- oder signalgesteuerten Kreuzung, da der Verkehr flüssiger laufen kann. Bei Kreisverkehren mit besonders hohem Verkehrsaufkommen bilden Planer heute mit Hilfe so genannter Bypässe abgetrennte Spuren aus, mit deren Hilfe der Verkehr besonders gezielt und schnell um den Kreisel geleitet wird. Bei der Bauweise für derartige  Kreiselsysteme hat sich die Bordsteinklebetechnik als sehr wirtschaftliche Lösung durchgesetzt. Ein gutes Beispiel hierfür zeigt der neue Kreisverkehrsplatz, der im Rahmen des Neubaus der Ortsumgehung von Konz-Könen bei Trier an der B51 realisiert wurde.

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