Klebetechnik verhindert Vollsperrung

Objektinfo

Baujahr:   2016
Planer:   Dr. Brenner Ingenieurgesellschaft mbH, 73432 Aalen
Produkte:   Flachbordsteine diverse Abmessungen
Bericht:   Ganze Objektreportage runterladen

Umbau lichtsignalgeregelter Knotenpunkte auf Kreisverkehre unter laufendem Verkehr
Als Alternative zu lichtsignalgeregelten Knotenpunkten setzen Planer im modernen Straßenbau gerne auf Kreisverkehre. Ein Grund hierfür ist die höhere Verkehrssicherheit, denn die niedrigeren Geschwindigkeiten der Verkehrsteilnehmer im Kreisverkehr und die bessere Übersichtlichkeit lassen die Zahl der Verkehrsunfälle schrumpfen und Unfälle glimpflicher verlaufen. Ein weiterer Grund ist die Leistungsfähigkeit, die bei Kreisverkehren oft höher als bei einer vorfahrts- oder signalgesteuerten Kreuzung ausfällt, da der Verkehr hier flüssiger laufen kann. Knackpunkt beim Umbau bereits vorhandener Knotenpunkte stellt immer wieder die Frage nach der Verkehrsführung während der Baumaßnahme dar. Insbesondere auf frequentierten Strecken sind die verantwortlichen Planer bestrebt, Vollsperrungen möglichst zu vermeiden und im Idealfall die Baumaßnahme unter Offenhaltung des Verkehrs durchzuführen. Eine gute Lösung fanden die Verantwortlichen beim Umbau eines lichtsignalgeregelten Knotenpunktes zu einem Kreisverkehr im baden württembergischen Ellwangen. Hier konnten die Planer beim Einbau der zahlreichen Borsteine, die den Kreisel und die angrenzenden Bypässe bilden, dank des Einsatzes der Bordstein-Klebetechnik auf eine Vollsperrung während der Baumaßnahme verzichten.

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