Referenzen: Pflastersysteme
„Ideale“ Pflastersteine
Ortsdurchfahrten übernehmen heute weit mehr als die Funktion einer Verkehrsverbindung. Sie sind Lebensraum, Begegnungsstätte und prägen das Erscheinungsbild einer Kommune maßgeblich. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die verwendeten Baustoffe. Neben einer ansprechenden Gestaltung müssen diese dauerhaft den Belastungen des täglichen Gebrauchs standhalten, wirtschaftlich zu unterhalten und zugleich sicher und komfortabel zu nutzen sein. Dies gilt insbesondere für Gehwege, die gleichermaßen von Fußgängern, mobilitätseingeschränkten Personen sowie regelmäßig auch von Liefer- und Einsatzfahrzeugen beansprucht werden. Werden diese gepflastert, so beobachten Planer in der Praxis jedoch immer wieder Schäden, denn die dauerhafte Funktionsfähigkeit von Pflasterflächen hängt maßgeblich von einer regelgerechten Ausbildung der Fugen ab. Werden Pflastersteine ohne ausreichenden Fugenabstand verlegt, kann das Fugenmaterial seine Funktion als elastischer Lastverteiler nicht erfüllen. Die Folge können Kantenabplatzungen, Verschiebungen innerhalb der Fläche oder im ungünstigsten Fall Schäden am Pflasterbelag sein. Der „Marktflecken“ Mengerskirchen im mittelhessischen Landkreis Limburg-Weilburg setzt bei der Sanierung des Belags für die Gehwege aus diesem Grund auf ein Steinsystem, das eine optimale Fugenfüllung gewährleistet und somit Schäden, die auf eine mangelhafte Fugenausprägung zurückgehen vermeidet.
Pflastersteine fördern Ortsbelebung
Um Menschen dazu zu bewegen, in einer Gemeinde zu bleiben oder sich dort anzusiedeln, spielt das Miteinander vor Ort eine wichtige Rolle. Von der Kleinkinderbetreuung über behindertengerechte Gemeindeeinrichtungen bis zu Modellen zur Stärkung des ländlichen Raums, die das Leben lebenswert machen und Menschen in Kontakt treten lassen - gerade hier sind Gemeinden und Städte Impulsgeber und unverzichtbar für ein lebensfreundliches und lebendiges Gemeinwesen.
Schön, belastbar und gehfreundlich
Im Rahmen der Städtebauförderung unterstützt der Bund Städte und Gemeinden bei der Bewältigung neuer Herausforderungen sowie bei der Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen. Dazu gewährt er den Ländern gemäß Artikel 104 b Grundgesetz Finanzhilfen, die durch Mittel aus dem jeweiligen Bundesland beziehungsweise der Kommune ergänzt werden.
„Ideale“ Pflastersteine
Bei der Sanierung von Straßen und Wegen im ländlichen Raum, entscheiden sich Planer und Kommunen besonders gerne für die Pflasterbauweise: Pflaster passt optisch gut in historische Dorfkerne, Aufgrabungen stellen kein Problem dar und bei regelkonformer Verlegung sind Pflasterflächen auch den üblichen Verkehrsbelastungen gewachsen.