Barrierefreies Bauen im öffentlichen Verkehrsraum – realisiert mit MEUDT-Bordstein-Systemlinien

Das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) von 2002 verlangt Barrierefreiheit für den öffentlichen Raum. Der Begriff „Barrierefreiheit“ gemäß BGG bedeutet, Benachteiligungen zu reduzieren bzw. sie gar nicht erst entstehen zu lassen. Zudem sollen Gleichberechtigung und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung realisiert werden. Barrierefreiheit wird somit begrifflich zur Bewegungsfreiheit für jede Person. Ausführliche Informationen und Ausarbeitungen zur Thematik wurden zwischenzeitlich in mehreren Publikationen abgehandelt.

In der Zusammenfassung haben wir die Anforderungen an Einfahrten-, Absenkungs-und Querungsbordsteine im Bereich „barrierefreies“ Bauen definiert:

Absenkungen von Bordanlagen an Fußgängerfurten sollen:

  • eine Orientierungshilfe für den wartenden Fußgänger darstellen
  • möglichst barrierefrei sein (in den Regelwerken sind 3 cm angegeben)
  • taktil erfass- und wahrnehmbar sein (für sehbehinderte Menschen)
  • die Wasserführung von Entwässerungsrinnen gewährleisten.

Durch die einschlägigen Normen, Regelwerke und Empfehlungen ist keine Bauweise rechtsverbindlich definiert. Immer häufiger werden heute, wenn die Platzverhältnisse es zulassen, so genannte „getrennte Querungsstellen“ gebaut. Auch hier gibt es verschiedene Ausführungen in verschiedenen Ländern, Städten und Gemeinden. Letztlich ist es wohl dem jeweiligen Baulastträger überlassen „seine Bauweise“ für Bordsteinabsenkungen festzulegen.

Um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden, wurden unterschiedliche MEUDT-Bordstein-Systemlinien entwickelt, die wir Ihnen im einzelnen vorstellen:

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Die angegebenen Maße sind Rastermaße, Technische Änderungen, Irrtümer sowie Farbabweichungen gegenüber den Original-Produktfarben vorbehalten.